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	<title>Jörg Schneider</title>
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	<description>Spitzenleistungen inspirieren</description>
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		<title>Erwartungshaltung</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 19:04:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörg Schneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Es überrascht mich immer wieder, mit welchen Erwartungshaltungen manche Teilnehmer meiner Seminare oder Vorträge in die Veranstaltungen kommen. Manche wollen alle ihre Probleme innerhalb von zwei Stunden gelöst bekommen &#8211; andere haben überhaupt keine Erwartungen bzw. haben sich nicht einmal Gedanken gemacht. Interessant. Meine Frage zu Beginn lautet stets: Was braucht es, damit dieser Event [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #333333;">Es überrascht mich immer wieder, mit welchen Erwartungshaltungen manche Teilnehmer meiner Seminare oder Vorträge in die Veranstaltungen kommen.</span></p>
<p><span style="color: #333333;">Manche wollen alle ihre Probleme innerhalb von zwei Stunden gelöst bekommen &#8211; andere haben überhaupt keine Erwartungen bzw. haben sich nicht einmal Gedanken gemacht. Interessant.</span></p>
<p><span style="color: #333333;">Meine Frage zu Beginn lautet stets: Was braucht es, damit dieser Event herausragend, einzigartig, nutzbringend, bemerkenswert für sie war?</span></p>
<p><span style="color: #333333;"><span id="more-80"></span></span></p>
<p><span style="color: #333333;">Im Grunde fangen die Probleme meist schon da an, wo der &#8220;Leistungserbringer&#8221; (ich) durch eine oder mehrere Ebenen vom Leistungsempfänger getrennt ist. Und wie so oft, je mehr Menschen dazwischen sind, desto wilder sind die Versprechen von Marketing/Sales, die ich dann erfüllen soll. Oder besser noch: Übertreffen!</span></p>
<p><span style="color: #333333;">Aus der Balance aus dem vielzitierten &#8220;Nutzenversprechen&#8221; und dem, was schließlich geliefert wird, ergibt sich die Zufriedenheit des Endkunden. Nun könnte man getreu dem Motto &#8220;Erwarte wenig, dann wirst Du nicht enttäuscht&#8221; den Ball flach halten. Aber damit gewinnt man eben auch keinen Pitch. Ergo: Viel versprechen und diese Versprechen dann noch übertreffen. Nicht einfach. Aber sonst könnte es ja auch jeder&#8230;</span></p>
<p><span style="color: #333333;">Nota bene: Interessant ist in diesem Zusammenhang auch das Wort &#8220;Nutzenargumentation&#8221;. Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht. Aber ich möchte nicht mit meinem Kunden argumentieren (einer der vielen Lernpunkte in meinen Seminaren). Ich biete etwas an, was ich liefern kann (idealerweise übertreffen kann) und wenn ich mit diesem Produkt oder der Dienstleistung ein Problem meines Kunden lösen kann, einen echten, wahrgenommen Nutzen bieten kann und darüber hinaus der Kunde es sich auch noch leisten kann&#8230;perfekt!</span></p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.joergschneidertraining.de%2F2012%2F01%2F30%2Ferwartungshaltung%2F&amp;title=Erwartungshaltung" id="wpa2a_2"><img src="http://www.joergschneidertraining.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Freie Märkte</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 21:01:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörg Schneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Gerade in letzter Zeit werden Stimmen immer lauter, die sogenannte Freie Marktwirtschaft einzuschränken. Wie so oft werden die Grundfesten unserer Freiheit in Frage gestellt, weil einige Wenige diese Freiheiten schamlos zu ihrem eigenen Vorteil ausnutzen. Dies geschah jedoch schon immer. Und gerade heute, da werte-vermittelnde Institutionen (Familie, Kirche) mehr und mehr versagen zu scheinen, wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><span style="color: #333333;">Gerade in letzter Zeit werden Stimmen immer lauter, die sogenannte Freie Marktwirtschaft einzuschränken. Wie so oft werden die Grundfesten unserer Freiheit in Frage gestellt, weil einige Wenige diese Freiheiten schamlos zu ihrem eigenen Vorteil ausnutzen. Dies geschah jedoch schon immer. Und gerade heute, da werte-vermittelnde Institutionen (Familie, Kirche) mehr und mehr versagen zu scheinen, wird es dann hie und da eben doch notwendig, regulierend einzugreifen &#8211; und zwar sowohl in Legislative, Judikative und Exekutive.</span></p>
<p><span style="color: #333333;">Diese Woche musste eines der rennomiertesten Unternehmen der Zeitgeschichte, <a title="Kodak" href="http://www.kodak.de/ek/DE/de/Home.htm" target="_blank"><span style="color: #333333;">Kodak</span></a>, Konkurs anmelden. 1892 gegründet, setzte es zuletzt mit knapp 19.000 Mitarbeitern rund 7,2 Mrd. US$ um. Und nun? Nach all&#8217; der Zeit das Ende.</span></p>
<p><span style="color: #333333;"><span id="more-68"></span></span></p>
<p><span style="color: #333333;">Ist das nicht tragisch? Nein, es ist einfach. Unternehmen werden geboren und sterben &#8211; wie wir Menschen. Und wie bei uns Menschen, scheint der Hang groß zu sein, in diesen natürlichen Kreislauf eingreifen zu können/wollen/müssen. Mit simplen Gesetzen und Regulierungen hätte man dieses alte Unternehmen vor dem Tot bewahren können. Warum nicht einfach die digitale Fotografie einschränken oder gar ganz verbieten?</span></p>
<p><span style="color: #333333;">Kodak hatte zuletzt, wie viele andere einst großartige Unternehmen auch, vergessen, innovativ am Markt zu agieren und war zudem zu langsam geworden. Der Unterschied mit einer weiteren Vorzeige-Marke US-amerikanischen Unternehmertums, <a title="Apple" href="http://www.apple.com/" target="_blank"><span style="color: #333333;">Apple</span></a>, könnte nicht größer sein. Hier die Firma, die eine ganze Branche ihr Gesicht verliehen hat (Kodak = Fotografie), dort die junge Firma aus Cupertino, die mehrmals am Rande des Abgrunds stand, um zuletzt gleich mehrere Branchen, die ganz andere Mitbewerber gut besetzt hatten, im Handstreich zu innovieren, vollkommen umzukrempeln und unglaublich erfolgreich damit Geld zu verdienen. Hätte man Kodak stützen sollen? Selbstverständlich, wenn es nach den Stakeholdern (Mitarbeitern, Kommunen und Aktionären) gegangen wäre. Genau wie wir das bei den Banken getan haben und nun mit schwächelnden Ländern tun. Weil wir das Spiel nicht verstehen. Weil wir meinen, Gott spielen und in natürliche Kreisläufe eingreifen zu müssen. Und selbstverständlich gibt es für jede Idee eine Lobby, die gute Geschichten erzählt, warum man die eine oder andere Branche, das Land oder das Unternehmen unbedingt retten muss. Blödsinn! Die Welt wird nicht zusammenbrechen! Da bin ich mir ziemlich sicher.</span></p>
<p><span style="color: #333333;">Zur Zeit <a title="SOPA" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,810010,00.html" target="_blank"><span style="color: #333333;">schlagen die US-Internetgesetze SOPA und PIPA hohe Wellen</span></a>. Interessant ist stets, nachzusehen, wer bei irgendeiner Sache (egal was) gewinnt. Und siehe da: Seltsamerweise stimmen auch hier gerade die Menschen dafür, die dafür bezahlt werden, dafür zu stimmen (Politiker aller Coleur eingeschlossen). Es ist stets das Gleiche. Wenn wir Kreative anschauen, dann tun sie, was sie tun, aus Leidenschaft (Musik, Sport, Malerei, Fotografie, Architektur, etc.). Sie tun es allesamt zuerst einmal nicht des Geldes wegen. Viele moderne Autoren haben bereits verstanden (wie nebenbei dieser Blog), dass es ein interessantes Geschäftsmodell sein kann, Inhalte völlig kostenlos anzubieten &#8211; und sie tun es zu Hunderttausenden. Brauchen wir Gesetze und eine einschreitende Behörde? Brauchen wir beispielsweise eine <a title="GEMA" href="https://www.gema.de/" target="_blank"><span style="color: #333333;">GEMA</span></a>, die (nur hier in Deutschland) auf militante Art und Weise Web-Inhalte einschränkt? Inhalte, die jenseits jeder Grenze sicht- bzw. hörbar sind? Wen schützen diese Behörden? Den Autor, den Erschaffer, den Musiker, den Kreativen? Wirklich? Oder vielleicht doch nur ein paar internationale Großkonzerne (z.B. Musikindustrie), die ihre Felle wegschwimmen sieht? Seltsamerweise scheinen nämlich viele Künstler und Autoren (wie z.B. <a title="Seth Godin" href="http://sethgodin.typepad.com/" target="_blank"><span style="color: #333333;">Seth Godin</span></a>, <a title="Clay Shirky" href="http://www.shirky.com/" target="_blank"><span style="color: #333333;">Clay Shirky</span></a> oder <a title="Leo Babauta" href="http://zenhabits.net/" target="_blank"><span style="color: #333333;">Leo Babauta</span></a>) genau das Gegenteil zu wollen: Sie alle sprechen sich für ein freies Web (und Freiheit im Allgemeinen) aus, während die Einzigen, die die Lobbyisten bezahlen Großkonzerne sind, denen es am Ende überhaupt nicht um den Kreativen oder den kreativen Prozess oder Vielfalt geht. Wenn Sie die fragen, ob sie einen großartigen Film einem profitablen vorziehen, brauchen die nicht lange nachzudenken&#8230;</span></p>
<p><span style="color: #333333;">Wir sehen es überall: Menschen hängen an ihren eingefleischten (in Fleisch und Blut übergegangenen!) Gewohnheiten und streben im Allgemeinen eben keine ständige Veränderung an. Alle tröten sie Parolen wie &#8220;Das einzig stetige ist der Wandel!&#8221; von den Dächern aber leben tun es doch eher Wenige. Und wenn man sich ansieht, was es zu verlieren gilt, ist auch klar, dass mit allen Mitteln für das Alte, Bestehende gekämpft wird. Festhalten und nicht Loslassen heißt die Parole!</span></p>
<p><span style="color: #333333;">Wir sollten nicht vergessen, dass die Zerstörung der Musikindustrie, wie wir sie noch vor zehn Jahren kannten, eben gerade NICHT dazu führte, das es weniger Musik gibt. Genauso wenig, wie die momentane Zerstörung der Buchindustrie wie wir sie kennen, NICHT dazu führen wird, das weniger (oder weniger kreativ) publiziert wird. Das Gegenteil ist der Fall!</span></p>
<p><span style="color: #333333;">Lassen Sie uns offen sein für das Neue und das Alte würdigen und loslassen!</span></p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.joergschneidertraining.de%2F2012%2F01%2F19%2Ffreie-markte%2F&amp;title=Freie%20M%C3%A4rkte" id="wpa2a_4"><img src="http://www.joergschneidertraining.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Neues Jahr  2012</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 10:38:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörg Schneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Zuerst einmal wünsche ich Ihnen allen ein gutes Neues Jahr 2012! Bleiben (oder werden) Sie gesund und leben Sie Ihre Träume und Leidenschaften &#8211; dann brauche ich Ihnen nämlich nicht so etwas wie Erfolg zu wünschen. Vor allem nicht die Sorte Erfolg, die durch Ihre Nachbarn, Familie, Bekannte, Arbeitskollegen oder &#8220;die Gesellschaft&#8221; vorgegeben wird. Dinge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-large wp-image-62" title="CIMG2391" src="http://www.joergschneidertraining.de/wp-content/uploads/2012/01/CIMG2391-1024x768.jpg" alt="" width="540" height="405" /></p>
<p><span style="color: #333333;">Zuerst einmal wünsche ich Ihnen allen ein gutes Neues Jahr 2012!</span></p>
<p><span style="color: #333333;">Bleiben (oder werden) Sie gesund und leben Sie Ihre Träume und Leidenschaften &#8211; dann brauche ich Ihnen nämlich nicht so etwas wie Erfolg zu wünschen. Vor allem nicht die Sorte Erfolg, die durch Ihre Nachbarn, Familie, Bekannte, Arbeitskollegen oder &#8220;die Gesellschaft&#8221; vorgegeben wird. Dinge wie zum Beispiel Geld, Macht oder Status.</span></p>
<p><span style="color: #333333;">Wenn Sie Ihre Träume und Leidenschaften ganz bewusst in diesem Jahr ausleben, brauchen Sie nicht nach irgendeinem &#8220;Erfolg&#8221; zu streben.</span></p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: center;"><span style="color: #333333;"><strong><em>Erfolg ist nicht etwas, das man erreicht &#8211; Erfolg ist etwas, das Sie fühlen!</em></strong></span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="color: #333333;">In diesem Sinne habe ich das Ende des letzten und den Beginn dieses Jahres meine Träume und Leidenschaften auslebend auf Teneriffa verbracht und bin unter anderem über den Teide, den mit 3.718 m.ü.M. höchsten Berg Spaniens, gelaufen (Ost-West-Überschreitung). Mitten in der stockdunklen Nacht  lief ich im Licht der Stirnlampe los, so dass ich den Sonnenaufgang so hoch über dem Atlantik erleben konnte. Ein einmalig schönes Erlebnis!</span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="color: #333333;">Denken Sie gerade in dieser Zeit daran: Wenn Sie 2011 analysieren und 2012 planen sollten, fokussieren Sie auf die herausragenden Erlebnisse, die <em>Magic Moments</em>! Ich schreibe mir diese im Jahresrückblick immer auf. Das ist eine schöne Übung, die mich oft schmunzeln und mich ganz warm um&#8217;s Herz werden lässt. Nebenbei können wir so auch Muster erkennen: Gar keine <em>Magic Moments</em> in der Arbeit erlebt? Alle dagegen nur einen Bereich Ihres Lebens (z.B. Hobby) betreffend? Vielleicht möchte ich ja diesbezüglich etwas ändern? Jetzt?</span></p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.joergschneidertraining.de%2F2012%2F01%2F04%2Fneues-jahr%2F&amp;title=Neues%20Jahr%20%202012" id="wpa2a_6"><img src="http://www.joergschneidertraining.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Emotionen im Zaum halten</title>
		<link>http://www.joergschneidertraining.de/2011/11/25/die-emotionen-im-zaum-halten/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Nov 2011 08:02:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörg Schneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tipps & Tricks]]></category>

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		<description><![CDATA[Immer wieder werde ich in Seminaren gefragt, wie man mit Gesprächspartnern umgehen soll, die stark emotionalisiert herumtoben, einen gar anschreien, beschimpfen, beleidigen. Erstens habe ich dazu einen wirklich brauchbaren Tipp und zweitens ist das im Eifer des Gefechts nicht immer ganz leicht umzusetzen (wie der Eine oder die Andere schon in ihrem Leben herausgefunden haben). [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #333333;">Immer wieder werde ich in Seminaren gefragt, wie man mit Gesprächspartnern umgehen soll, die stark emotionalisiert herumtoben, einen gar anschreien, beschimpfen, beleidigen.</span></p>
<p><span style="color: #333333;">Erstens habe ich dazu einen wirklich brauchbaren Tipp und zweitens ist das im Eifer des Gefechts nicht immer ganz leicht umzusetzen (wie der Eine oder die Andere schon in ihrem Leben herausgefunden haben).</span></p>
<ol>
<li><span style="color: #333333;">Punkt: Ruhe bewahren &#8211; und einen mentalen STOPP-Anker setzen. Sich von der Situation dissoziieren (wie man in der Fachsprache sagt). Erst wenn das geschehen ist, habe ich überhaupt eine Chance, &#8220;emotionslos&#8221; eine Neubewertung dieser Situation vorzunehmen.</span></li>
<li><span style="color: #333333;">Punkt: Neubewertung (Experten nennen das auch Reframing &#8211; in einen neuen Rahmen setzen). Erstens: Ihr Gegenüber ist offenbar &#8220;gefühlsmäßig geladen&#8221; &#8211; da müssen Sie nicht auch gleich einsteigen (das macht die Sache nämlich in aller Regel nicht besser). Zweitens: Es hat meist nichts mit Ihnen zu tun.</span></li>
</ol>
<p><span style="color: #333333;">Wenn Sie es also schaffen, sich innen laut STOPP zuzurufen, inne zu halten, auf eine Meta-Ebene zu gehen und von dort emotionslos die Situation zu betrachten, sind Sie einen Riesenschritt weiter. Wenn Ihnen darüber hinaus gelingt, die Sache nicht persönlich zu nehmen und Mitgefühl für den Anderen und seine Gefühle aufkommen zu lassen, sind Sie professionell gesehen in der Champions League angekommen. Herzlichen Glückwunsch!</span></p>
<p><a title="Psychological Science" href="http://www.psychologicalscience.org/index.php/news/releases/the-brain-acts-fast-to-reappraise-angry-faces.html" target="_blank">Neueste Forschung zum Thema hier!</a></p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.joergschneidertraining.de%2F2011%2F11%2F25%2Fdie-emotionen-im-zaum-halten%2F&amp;title=Die%20Emotionen%20im%20Zaum%20halten" id="wpa2a_8"><img src="http://www.joergschneidertraining.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Persönliche Produktivität</title>
		<link>http://www.joergschneidertraining.de/2011/11/21/personliche-produktivitat/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Nov 2011 12:12:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörg Schneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ideen & Inspirationen]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps & Tricks]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin mir nicht sicher, wie es Ihnen geht, aber ich habe &#8211; wie die meisten anderen Menschen, die ich kenne, in den letzten Jahren versucht, eine immer höhere Produktivität zu erlangen. Und ich meine Produktivität im Sinne von &#8220;wieviel Arbeit kann ich in meinen Arbeitstag packen ohne tot umzukippen&#8221;. Diese Art der Produktivität grenze [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><span style="color: #333333;">Ich bin mir nicht sicher, wie es Ihnen geht, aber ich habe &#8211; wie die meisten anderen Menschen, die ich kenne, in den letzten Jahren versucht, eine immer höhere Produktivität zu erlangen. Und ich meine Produktivität im Sinne von &#8220;wieviel Arbeit kann ich in meinen Arbeitstag packen ohne tot umzukippen&#8221;.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #333333;">Diese Art der Produktivität grenze ich gern ab zu meiner Sicht des Wortes Leistung. Denn hier bin ich sehr klar: Das Thema Leistung im Sinne von Input (Cash Inflow) pro Output (Arbeitszeit) möchte ich nach wie vor gern optimieren.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #333333;">Ansonsten aber ist für mich persönlich das Thema Lebenszeit/Lebensglück in den Vordergrund gerückt. Nur ein paar Fragen, die mir so durch den Kopf gehen:</span></p>
<ul>
<li><span style="color: #333333;">Wie sinnvoll ist es, nur zu arbeiten des Arbeitens wegen?</span></li>
<li><span style="color: #333333;">Macht mir die Arbeit tatsächlich mehr Spaß als alles andere, was ich mir vorstellen kann?</span></li>
<li><span style="color: #333333;">Erfüllt mich meine Arbeit?</span></li>
<li><span style="color: #333333;">Fordert mich meine Arbeit?</span></li>
<li><span style="color: #333333;">Lerne und wachse ich durch meine Arbeit?</span></li>
<li><span style="color: #333333;">Kann ich andere Menschen durch meine Arbeit inspirieren?</span></li>
</ul>
<p><span style="color: #333333;"><span id="more-42"></span></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #333333;">Mein Tipp also an dieser Stelle: Stellen Sie sich doch mal die obigen Fragen. Erscheint es sinnvoll, in meinem Arbeitsbereich etwas zu verändern? Wenn nicht: Weitermachen wie bisher! Wenn ja:</span></p>
<p style="padding-left: 30px;"><span style="color: #333333;"><em>Vielleicht ist es an der Zeit, den ganzen Produktivitäts-Kram in den Müll zu werfen?</em></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #333333;"><!--more-->Sie kennen sicher die klassiche Vorstellung, bei seiner eigenen Beerdigung die Grabrede zu halten und sich zu überlegen, wofür man stehen will, was man erreicht haben will, woran man erinnert werden möchte. Die klassische Antwort von praktisch allen, die bereits Nahtod-Erfahrungen gemacht haben, ist, dass praktisch keiner sagt, dass er gern noch einen Tag mehr (oder eine Stunde pro Tag mehr) im Büro verbracht hätte. Praktisch alle berichten, dass sie all&#8217; die Dinge bereuen, die sie gern noch getan hätten, aber nicht umgesetzt haben. Und diese Dinge haben fast ausnahmslos nichts mit dem Berufsleben zu tun, sondern sind private Leidenschaften, die nicht ausgelebt wurden.</span></p>
<p><span style="color: #333333;">Ein paar Ideen zur Inspiration:</span></p>
<ol>
<li style="text-align: justify;"><span style="color: #333333;"><em><strong>Simplify!</strong></em> Ein simpleres Leben bietet viele Vorteile. Wenn ich einen klar aufgeräumten Schreibtisch habe, verzettele ich mich nicht so leicht. Wenn ich aus nur vier Paar Schuhen auswählen muss, tue ich mich leichter. Wenn ich mir nicht vorprogrammierten (Di-)Stress mache, indem ich 95 Prozent meines Tages mit Terminen blockiere, fällt es mir vielleicht leichter, den Überblick zu bewahren&#8230;</span></li>
<li style="text-align: justify;"><span style="color: #333333;"><em><strong>Fokus!</strong></em> Vielleicht können auch Sie bereits erkennen, woran wir uns gern und oft erinnern. Die vielen kleinen Details des Lebens? Oder vielleicht die paar wenigen, überlebensgroßen Hammer-Ereignisse in unserer Lebenszeit? Es erscheint mir wenig sinnvoll, auf diese wenigen, überlebensgroßen Hammer-Ereignisse zu verzichten, nur um sich den Tag mit unzähligen kleinen, nicht ganz so wichtigen, vielleicht ganz passablen, aber nicht wirklich inspirierenden und begeisternden Dingen vollzukleistern und Abends völlig erschöpft ins Bett zu kriechen.</span></li>
<li style="text-align: justify;"><span style="color: #333333;"><em><strong>Sofort umsetzen!</strong></em> Ich weiß wohl, dass das nicht immer funktioniert. Manchmal ist es schon sinnvoll, eine Ideenliste zu pflegen, weil wir im Moment eben doch nicht realistischerweise sofort dran gehen können. Und ja, eine Aufgabenliste ist auch etwas sinnvolles und nützliches. Aber auch hier können wir es uns schwer und kompliziert machen oder einfach und übersichtlich (siehe Punkt 1: Simplify!). Zwei aus meiner Sicht sehr nützliche Werkzeuge für moderne internet-affine Zeitgenossen sind: <a title="Wunderlist" href="http://www.wunderlist.com/" target="_blank"><span style="color: #333333;">Wunderlist</span></a> als Taskmanager und <a title="Evernote" href="http://www.evernote.com/" target="_blank"><span style="color: #333333;">Evernote</span></a> für alle Arten von Listen und Links. Aber prinzipiell bin ich davon überzeugt, dass wir unsere besten Ideen nicht auf Morgen verschieben, sondern sie sofort umsetzen wollen.</span></li>
<li style="text-align: justify;"><span style="color: #333333;"><em><strong>Treten Sie Ihre Ziele in die Tonne!</strong></em> Okay, das ist jetzt ein wenig überspitzt formuliert, um zu provozieren. Trotzdem bin ich aus meinen Erfahrungen im Leistungssport davon überzeugt, dass mir mein Leben sehr viel mehr Spaß macht, wenn ich nicht ständig nur zielgetrieben bin, ständig auf den Puls schiele, ständig die Kilometer, die Watt und die Höhenmeter haarklein aufzeichne und analysiere. Sondern frei aus purem Spaß an der Freude meine Leidenschaften auslebe. Wenn Sie sie nicht ganz verbannen möchten, schauen Sie doch mal, ob Sie statt 987 Aufgaben in Ihrer To-Do-List runterkommen auf ganz wenige. Möglicherweise nur ein bis drei große Hauptziele pro Jahr verfolgen. Und sich damit natürlich auch wieder mehr fokussieren können (siehe Punkt 2: Fokus!).</span></li>
<li style="text-align: justify;"><span style="color: #333333;"><strong><em>Vergessen Sie de Analyse!</em></strong> Schon wieder so eine Provokation! Ich weiß, ich weiß: Natürlich müssen wir alles aufschreiben und (hinterher!) analysieren. Damit wir nachsteuern, korrigieren können. Komischweise ist meine Erfahrung eine ganz andere: In dem Moment, wo ich ohnehin meiner Leidenschaft nachgehe, etwas tue, das mir wirklich Spaß macht (und das sollten Sie auch beruflich tun!), in dem Moment scheine ich keine ex-post Analyse zu brauchen. Ich habe beispielsweise die vergangenen zwei Jahre überhaupt völlig ohne Feedback im Schwimmen gearbeitet. Null. War ich deswegen schlechter unterwegs, als die Triathlon-Wettkampfsaison vor der Tür stand. Offensichtlich nicht. Ich habe aber jede Menge Zeit gespart und weniger Stress empfunden.</span></li>
<li style="text-align: justify;"><span style="color: #333333;"><strong><em>Entspannen Sie sich!</em></strong> Nein, es geht im Leben nicht nur um Produktivität, um Output, um &#8220;wer-stirbt-am-reichsten&#8221;! Am Ende können wir alle nichts mitnehmen. Aber den Weg bis dahin sollten wir alle so glücklich und zufrieden wie möglich genießen. Ich brauche nur meinen Nachbarn anschauen (und er ist damit garantiert nicht allein): Er ist Rentner. Hat jeden Tag 24 Stunden Zeit, dass zu tun, was ihm am meisten Freude bereitet (wie wir alle übrigens!). Und was treibt er? Jeden Tag gruschtelt er den ganzen Tag in seinem Garten rum. Aber nicht mit Spaß! Er ist notorisch grantig und kann mein noch so fröhlich geträllertes &#8220;Guten Morgen&#8221; leider nicht ebenso freudvoll erwidern. Aber er erkennt offenbar keinen Ausweg aus dieser Situation. Man braucht ihn aber nur anzusehen (wie so viele Menschen im Zug) und man ahnt, dass er nicht glücklich ist.</span></li>
</ol>
<p><span style="color: #333333;">Eine interessante Frage ist immer: Was passiert? Was passiert, wenn ich XYZ NICHT mache? Geht die Welt unter? Oder verliere ich nur meinen Job und habe wieder mehr Zeit, mich auf die wirklich wichtigen Dinge in meinem Leben zu konzentrieren.</span></p>
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