Archiv für Ideen & Inspirationen

Die Welt steckt voller Gefahren

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In unregelmäßigen Abständen frage ich mich immer mal wieder, ob wir eigentlich alle im Kindergarten sind, oder doch schon eher im Altersheim.
Wenn wir mit offenen Augen durch‘s Leben gehen, kann uns kaum verschlossen bleiben, dass so ziemlich alles, was reguliert, verboten, eingeschränkt oder durch ein großes „Vorsicht!“ gekennzeichnet werden kann, auch genau so gekennzeichnet ist.
Beispiele? Da muss hinter jeder Pharma-Werbung der Hinweis auf etwaige Nebenwirkungen stehen und dass man doch bitte brav den Onkel Doktor oder den Apotheker seines Vertrauens fragen soll. „Ach, Pillen können Nebenwirkungen haben?“ „Ach, es ist ein völlig neues Konzept, dass jeder Packung ein entsprechender Beipackzettel beiliegt?“ „Ach, wir können nicht lesen?“

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Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten…

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Vor kurzer Zeit leitete ich – wie so oft – ein Seminar zum Thema Verhandlung. Es sollte “Verhandlungsführung für Fortgeschrittene” heißen, da angeblich alle Teilnehmer viele Jahre Verhandlungserfahrung hatten.

Hatten sie auch. Die Herausforderung ist immer wieder an dieser Stelle: “Wie sage ich’s meinem Kind?”

Man kann auch etwas 20 Jahre lang falsch machen!

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Persönliche Produktivität

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Ich bin mir nicht sicher, wie es Ihnen geht, aber ich habe – wie die meisten anderen Menschen, die ich kenne, in den letzten Jahren versucht, eine immer höhere Produktivität zu erlangen. Und ich meine Produktivität im Sinne von “wieviel Arbeit kann ich in meinen Arbeitstag packen ohne tot umzukippen”.

Diese Art der Produktivität grenze ich gern ab zu meiner Sicht des Wortes Leistung. Denn hier bin ich sehr klar: Das Thema Leistung im Sinne von Input (Cash Inflow) pro Output (Arbeitszeit) möchte ich nach wie vor gern optimieren.

Ansonsten aber ist für mich persönlich das Thema Lebenszeit/Lebensglück in den Vordergrund gerückt. Nur ein paar Fragen, die mir so durch den Kopf gehen:

  • Wie sinnvoll ist es, nur zu arbeiten des Arbeitens wegen?
  • Macht mir die Arbeit tatsächlich mehr Spaß als alles andere, was ich mir vorstellen kann?
  • Erfüllt mich meine Arbeit?
  • Fordert mich meine Arbeit?
  • Lerne und wachse ich durch meine Arbeit?
  • Kann ich andere Menschen durch meine Arbeit inspirieren?

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Kundenorientierung

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Eine interessante Variante, seinen Kunden zu zeigen, dass man sie ernst nimmt, sind Video-Botschaften hochrangiger Manager. Ich denke, da sind wir in Deutschland (aus vielen Gründen) einmal mehr Lichtjahre hinter unseren amerikanischen Kollegen zurück. Trotzdem ist es ein schönes Beispiel, dass schon morgen auch hier umsetzbar wäre.

Im folgenden Beispiel entschuldigt sich Jet Blue-COO Rob Maruster bei seinen Kunden, die irgendwo im ländlichen Connecticut gestrandet waren. Ja, eine meiner persönlichen Grundregeln ist: Kommunikation ist stets besser als keine Kommunikation.

Message from COO

Nachtrag: Interessant, dass diese öffentliche Entschuldigung offenbar von einigen enttäuschten Kunden nicht angenommen wird (siehe Dislikes).

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