Archiv für 25. November 2011

Die Emotionen im Zaum halten

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Immer wieder werde ich in Seminaren gefragt, wie man mit Gesprächspartnern umgehen soll, die stark emotionalisiert herumtoben, einen gar anschreien, beschimpfen, beleidigen.

Erstens habe ich dazu einen wirklich brauchbaren Tipp und zweitens ist das im Eifer des Gefechts nicht immer ganz leicht umzusetzen (wie der Eine oder die Andere schon in ihrem Leben herausgefunden haben).

  1. Punkt: Ruhe bewahren – und einen mentalen STOPP-Anker setzen. Sich von der Situation dissoziieren (wie man in der Fachsprache sagt). Erst wenn das geschehen ist, habe ich überhaupt eine Chance, “emotionslos” eine Neubewertung dieser Situation vorzunehmen.
  2. Punkt: Neubewertung (Experten nennen das auch Reframing – in einen neuen Rahmen setzen). Erstens: Ihr Gegenüber ist offenbar “gefühlsmäßig geladen” – da müssen Sie nicht auch gleich einsteigen (das macht die Sache nämlich in aller Regel nicht besser). Zweitens: Es hat meist nichts mit Ihnen zu tun.

Wenn Sie es also schaffen, sich innen laut STOPP zuzurufen, inne zu halten, auf eine Meta-Ebene zu gehen und von dort emotionslos die Situation zu betrachten, sind Sie einen Riesenschritt weiter. Wenn Ihnen darüber hinaus gelingt, die Sache nicht persönlich zu nehmen und Mitgefühl für den Anderen und seine Gefühle aufkommen zu lassen, sind Sie professionell gesehen in der Champions League angekommen. Herzlichen Glückwunsch!

Neueste Forschung zum Thema hier!

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Persönliche Produktivität

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Ich bin mir nicht sicher, wie es Ihnen geht, aber ich habe – wie die meisten anderen Menschen, die ich kenne, in den letzten Jahren versucht, eine immer höhere Produktivität zu erlangen. Und ich meine Produktivität im Sinne von “wieviel Arbeit kann ich in meinen Arbeitstag packen ohne tot umzukippen”.

Diese Art der Produktivität grenze ich gern ab zu meiner Sicht des Wortes Leistung. Denn hier bin ich sehr klar: Das Thema Leistung im Sinne von Input (Cash Inflow) pro Output (Arbeitszeit) möchte ich nach wie vor gern optimieren.

Ansonsten aber ist für mich persönlich das Thema Lebenszeit/Lebensglück in den Vordergrund gerückt. Nur ein paar Fragen, die mir so durch den Kopf gehen:

  • Wie sinnvoll ist es, nur zu arbeiten des Arbeitens wegen?
  • Macht mir die Arbeit tatsächlich mehr Spaß als alles andere, was ich mir vorstellen kann?
  • Erfüllt mich meine Arbeit?
  • Fordert mich meine Arbeit?
  • Lerne und wachse ich durch meine Arbeit?
  • Kann ich andere Menschen durch meine Arbeit inspirieren?

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Kundenorientierung

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Eine interessante Variante, seinen Kunden zu zeigen, dass man sie ernst nimmt, sind Video-Botschaften hochrangiger Manager. Ich denke, da sind wir in Deutschland (aus vielen Gründen) einmal mehr Lichtjahre hinter unseren amerikanischen Kollegen zurück. Trotzdem ist es ein schönes Beispiel, dass schon morgen auch hier umsetzbar wäre.

Im folgenden Beispiel entschuldigt sich Jet Blue-COO Rob Maruster bei seinen Kunden, die irgendwo im ländlichen Connecticut gestrandet waren. Ja, eine meiner persönlichen Grundregeln ist: Kommunikation ist stets besser als keine Kommunikation.

Message from COO

Nachtrag: Interessant, dass diese öffentliche Entschuldigung offenbar von einigen enttäuschten Kunden nicht angenommen wird (siehe Dislikes).

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